Aldo Schmid verstand sich auf colorierte Poesie -Die Wucht der Farbe

Riva del Garda - Das Werk "acrilio su tela" des Trentiner Künstlers Aldo Schmid (1935 bis 1978)   gibt in seinen sagenhaften Schattierungen und einem schleichenden Farbverlauf ein gefragtes Werk moderner Kunst wider. Derzeit ist "acrilio su tela" in Zusammenarbeit mit dem Mart Museo di arte moderna e contemporanea di Trento e Rovereto im Museo Alto Garda in Riva del Garda ausgestellt.

Die Malereistudie des Künstlers Aldo Schmid aus Trient repräsentiert im kulturellen regionalen Panorama eine der vollendetsten und kohärentesten Erfahrungen und konzentriert sich auf die Studie des Ausdruckspotenzials der Farbe.

Aldo Schmid hatte bereits 1964 begonnen, sich mit dem Problemstellung der Farbe als Grundelement seiner Poesie zu beschäftigen. Er hinterließ im Zuge seiner unermüdlichen theoretischen Forschung, die mit der des Schweizers Johannes Itten (1888 bis 1967) vergleichbar ist, eine Reihe von Manuskripten und Publikationen sowie einige fundamentale Gemäldezyklen.

 

Im Lauf seiner Forschung befasste sich Aldo Schmid eingehend mit dem phänomenologischen Komplex der Gegensätze und der chromatischen Gleichzeitigkeit mittels perzeptiver Vergleiche, wobei er streng nachweisbare und auf theoretischer Ebene erarbeitete Methoden verfolgte. Zusammen mit anderen Künstlern aus dem Trentino rief er 1977 die Bewegung „Movimento di Astrazione Oggettiva“ (dt. objektive Abstraktion) ins Leben. Welche Ergebnisse er bei seiner Malerei hätte erreichen können, weiß man nicht, denn Aldo Schmid verstarb am 15. April 1978 bei einem Zugunglück in Monzuno auf der Bahnlinie Bologna–Florenz. 

Letzte Änderung am Freitag, 18 Juli 2014 22:45
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"acrilio su tela" von Aldo Schmid aus 1976
"acrilio su tela" von Aldo Schmid aus 1976 Quelle: ARTemis Invest GmbH

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