Frankfurt am Main - Aus dem italienischsprachigen Teil der Schweiz stammend, errang der Maler, Zeichner und Druckgrafiker Carlo Bossoli seine ersten größeren Erfolge bemerkenswerterweise in der Ukraine. Später ging er nach Italien und wurde dort mit seinen überaus präzisen Darstellungen zu einem Chronisten des Zeitgeschehens, der sich, von modernen Strömungen recht unbeeindruckt, an der klassischen Historien- und Vedutenmalerei orientierte.

Frankfurt am Main - Er war polnischer Herkunft, entfaltete seine schöpferische Tätigkeit jedoch in Rußland, wo er in einem recht eigenen, lockeren und üppigen Stil, angeregt durch den russischen Realismus und westliche Impressionisten, die Landschaften Rußlands festhielt.

Frankfurt am Main - Das Deutschland des 19. Jahrhunderts hat eine ganz gewaltige Zahl begabter Maler hervorgebracht. Viele von ihnen sind heute weitgehend der Vergessenheit anheimgefallen und Informationen sind allenfalls spärlich verfügbar. Wir werden hier immer mal wieder den einen oder anderen dieser Künstler vorstellen; heute soll es um den bayerischen Landschafts- und Architekturmaler Ferdinand Knab gehen.

Frankfurt am Main - Der Münchener Landschaftsmaler Adolf Stademann ließ sich zunächst von den niederländischen Meister des 17. Jahrhunderts beeinflussen, sein Spätwerk zeigt zusehends impressionistische Anleihen. Bekannt wurde er vor allem durch nächtliche Szenen und Winterlandschaften.

Frankfurt am Main - Ernest de Chamaillard war einer der Freilichtmaler, welche sich der Künstlerkolonie im bretonischen Dorf Pont-Aven mit ihrem zweifelsohne bekanntesten Vertreter Paul Gauguin anschlossen. Den Schwerpunkt seiner Arbeiten bilden eher zurückhaltende, impressionistisch beeinflußte Landschaftsgemälde.

Frankfurt am Main - Wie so mancher Vertreter seiner Generation war der spätromantische Maler Friedrich Nerly von der Italiensehnsucht gepackt. Populär wurde er vor allem mit seinen Stadtansichten Venedigs. Sein zu guten Teilen der Mode der Zeit geschuldeter Ruhm verblaßte nach dem Tode rasch, doch wer romantische Malerei zu schätzen weiß, wird Nerlys Werk auch aus heutiger Perspektive noch beachtenswert finden.

Amsterdam - Der niederländische Maler Johannes Bosboom wurde vor allem durch Außen- und Innenansichten von Kirchen in Form von Aquarellen und Ölgemälden bekannt. Besondere Meisterschaft errang er im Umgang mit dem Licht, und so wurde er einer der Wegbereiter der Haager Schule.

Frankfurt am Main - Wie angekündigt erscheint hier nun die Fortsetzung unseres Interviews mit der polnischen Malerin Magdalena Nałęcz, welche bereits ein äußerst vielseitiges und recht mystisches Werk geschaffen hat, das wir unseren Lesern dringend ans Herz legen möchten.

Frankfurt am Main - Der schwedische Maler Carl Fredrik Hill zog seine Inspirationen aus der Freilichtmalerei der Schule von Barbizon, und auch von Camille Corot ließ er sich beeinflussen, dementsprechend malte er mit Vorliebe Landschaften, welche sich dem Impressionismus bzw. Protoimpressionismus zurechnen lassen. Kunstgeschichtliche Bedeutung gewann er vor allem durch seine späten Zeichnungen, mit welchen er unbewußt zum Avantgardisten wurde.

Frankfurt am Main - Eine äußerst vielseitige Malerin aus unserem östlichen Nachbarland ist Magdalena Nałęcz. Bei aller Verschiedenheit ihrer Arbeiten schwingt stets darin eine mystische Stimmung mit. Wir fanden, daß ihr Werk unbedingt mehr Beachtung in Deutschland verdient und haben ihr einige Fragen gestellt, die sie ausführlich beantwortet hat, so daß wir uns entschieden haben, das sehr lesenswerte Interview in mehreren Teilen zu veröffentlichen. Hier nun der Anfang...

Amsterdam - Der niederländische Landschaftsmaler Andreas Schelfhout orientierte sich zunächst am Stil der alten Meister des Goldenen Zeitalters der niederländischen Malerei, entdeckte – etwas verspätet – die Romantik und wurde einer ihrer herausragenden Vertreter, der selbst nicht ohne Einfluß auf jüngere Maler blieb.

Frankfurt am Main - Innerhalb der Irischen Renaissance, welche im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert eine Wiedergeburt einer authentisch irischen Kultur anstrebte, gehörte er zu den bedeutendsten Intellektuellen. George William Russell, der oft das Pseudonym Æ nutzte, war Dichter, Journalist, theosophischer Mystiker und leidenschaftlicher Patriot – überdies hat er jedoch ein zwar weniger bekanntes, doch durchaus reizvolles malerisches Werk geschaffen.

Frankfurt am Main - Er brachte den Impressionismus nach Australien und war Begründer und Schlüsselfigur der „Heidelberg School“. Tom Roberts ist als einer der wichtigsten australischen Landschaftsmaler zu werten und war zumindest einer der ersten, welche sich schwerpunktmäßig der dortigen Landschaft und Pflanzenwelt verschrieben.

Frankfurt am Main - Er gilt weithin als der größte amerikanische Landschaftsmaler seiner Zeit. Anfangs vor allem von der romantischen Hudson River School geprägt, nahm er mit der Zeit Einflüsse der französischen Schule von Barbizon auf und bewegte sich schließlich zusehends in eine tonalistische bis proto-impressionistische Richtung.

Frankfurt am Main - Schlagartig berühmt wurde er 1819 mit einem auf dem Pariser Salon unter dem Titel „Szene eines Schiffbruchs“ ausgestellten Gemälde, welches eigentlich „Das Floß der Medusa“ hieß und einen Skandal auslöste. Es wurde zu einem wichtigen Markstein der französischen Romantik, zu deren Pionieren er zählte, obwohl sich hierin bereits der Übergang zum Realismus ankündigte. Ungeachtet seines kurzen Lebens schuf Géricault ein für die französische Malerei überaus bedeutendes Werk.

Frankfurt am Main - John Collier war zum einen als Schriftsteller recht erfolgreich, vor allem aber war er (und darum geht es an dieser Stelle natürlich) einer der führenden Vertretern der präraffaelitischen Bewegung und seinerzeit einer der beliebtesten britischen Porträtisten. Seine Arbeiten sind von einem starken Ästhetizismus geprägt, und der Betrachter, je nach eigener Seelenlage, mag sie wahlweise als Kitsch oder Magie empfinden.

Frankfurt am Main - Ein Zeitgenosse der Post- und Neoimpressionisten und ebenfalls zum Teil von impressionistischen Strömungen beeinflußt, doch im Wesentlichen als Realist zu betrachten, war Henri-Lucien Doucet. Er malte unter anderem Historienbilder und Genreszenen. Mit letzteren hatte er seine größten Erfolge, doch auch seine zahlreichen Portraits, oft Pastelle, waren sehr beliebt. Zudem tat er sich als Lehrer an der Académie Julian hervor.

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