Frankfurt am Main - Eine Reihe norwegischer Maler ließen sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts an der Königlich-Preußischen Kunstakademie in Düsseldorf ausbilden. So erfuhren sie ihre Prägung durch die Düsseldorfer Malerschule, und die dort vermittelten spätromantischen Auffassungen verbanden sie mit ihrem eigenen norwegischen Hintergrund. So entstand in der Malerei die norwegische Nationalromantik; zu deren frühen Vertretern gehörten unter anderem Hans Fredrik Gude, Adolph Tidemand und der etwas jüngere Peter Nicolai Arbo, ein Historienmaler, der einige der bekanntesten Gemälde zur nordischen Mythologie schuf.

Stockholm - Dieser schwedische Maler des frühen 19. Jahrhunderts war ein Spätausläufer der Romantik. Obwohl er seine Hauptschaffenszeit in Paris und Rom verbrachte, war er überaus skandinavisch in seiner Themenwahl, es ging um Naturmystik und Volksglauben, was er in zarter, oft verzaubert wirkender Weise umsetzte. Nicht unbedingt von der Malweise, doch wohl von der Thematik und Stimmung her kann er als Vorläufer nordisch-naturmagischer Künstler wie Fidus oder Theodor Kittelsen betrachtet werden.

Frankfurt am Main - Er war einer der frühen Vertreter des amerikanischen Impressionismus und wie andere Maler dieser Richtung hatte er eine Ausbildung in Frankreich durchlaufen. Anders als die Mehrheit der Impressionisten war er jedoch nicht vorrangig Landschafter; den Schwerpunkt seines Werkes bilden überaus gelungene, lichtvolle und elegante Darstellungen weiblicher Schönheiten.

Krakau - Einer der führenden Vertreter der Bewegung „Junges Polen“, welche etwa als polnische Entsprechung des Jugendstils betrachtet werden kann, war Stanisław Wyspiański. Der sehr vielseitige Künstler (er malte und zeichnete nicht nur, sondern dichtete auch, schrieb Theaterstücke und entwarf Möbel und Kirchenfenster) war unter anderem von Gauguin und den Nabis, dem französischen Art Nouveau und Edvard Munch beeinflußt.

Berlin - Mit Petra Rintelen hat sich die artfein GALLERY in Berlin-Kreuzberg eine Könnerin der kleinen Form, insbesondere des Stillebens, ins Haus geholt. In ihrer neuen Ausstellung „Bedingte kleine Welt“ zeigt sie ihre Beherrschung der fein nuancierten, verhaltenen Töne.

Potsdam – Das erst kürzlich eröffnete Museum Barberini am Alten Markt in Potsdam zeigt zum Einstieg zwei überaus gediegene Sonderausstellungen. Über „Klassiker der Moderne“ schrieb die ART-DEPESCHE vor einigen Tagen; im heutigen Beitrag geht es um die zeitgleich stattfindende Schau „Impressionismus. Die Kunst der Landschaft“. Unser Fazit gleich vorab: es lohnt sich.

Vaduz - Ein historisches Psalmbuch, 409 Seiten, beidseitig mit Hand beschrieben, 58 Seiten mit Gemälden und Zeichnungen, aus Leinen, Papier, Leder stehen im Angebot.

Potsdam - Das erst kürzlich neu eröffnete Museum Barberini in Potsdam beginnt sein Dasein mit zwei überaus hochkarätigen Ausstellungen, die hier in zwei getrennten Artikeln vorgestellt werden sollen. Die erste firmiert unter dem Titel „Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky“ und wird noch bis zum 28. Mai 2017 zu besichtigen sein.

Frankfurt am Main - Die YAJUN WINTORP Media GmbH übernimmt ab Februar 2017 das aktive Geschäft der verbundenen ARTemis Invest. Es ist uns gelungen, mit erfolgreichen ersten Markenverkäufen den regelmäßigen monatlichen Finanzmittelzufluß auf die nächsten 5-10 Jahre zu sichern. Damit ist die YAJUN WINTORP Media durchfinanziert, auf weiteres Wachstum ausgerichtet und verwaltet aus Effizienzgründen Rechte und Eigentumsansprüche der ARTemis Invest.

München - In Osteuropa gibt es künstlerisch viel zu entdecken. Alle paar Schritte stößt der Kunstinteressierte auf in ihrer Heimat angesehene Größen, die hierzulande wenig Beachtung finden. Gleichzeitig gibt es einen blühenden Untergrund mit zahlreichen interessanten Protagonisten. Die Grenzen zwischen traditioneller und moderner Kunst sind viel schwächer gezogen als im westlichen Europa, was zu bisweilen bemerkenswerten Ergebnissen führt. Eine vielversprechende junge Malerin und Designerin zwischen heimatlicher Verwurzelung und mondänem Experimentiersinn ist Anastasia Velikanova.

Berlin - Wie die Berliner Gemäldegalerie mitteilte, sind die Vorbereitungen für die für den Herbst dieses Jahres geplante Botticelli-Ausstellung im vollen Gange. Ab dem 24. September 2015 sollen erstmals auch zwei Gemälde des Florentiner Malers Sandro Botticelli (1445-1510) gezeigt werden, die bisher im Depot lagerten.

München - Der Metallbildhauer und Skulpturenkünstler Remo Leghissa leidet an keiner Unterauslastung. Er erschafft und präsentiert Werke für unterschiedlichste Gelegenheiten und arbeitet an stets neuen Projekten. Es sind auch keine Kleinevents, auf denen Leghissa vertreten ist, sondern publikumswirksame Veranstaltungen, wie beispielsweise das zweimal jährlich stattfindende mehr als 100 Künstler umfassende Kulturfestival im Münchner Norden.

Gotha - Im Zuge der Thüringer Cranach-Offensive zeigt das Wartburgmuseum bei Eisenach 101 Lutherdarstellungen aus fünf Jahrhunderten. Der Fokus liegt dabei ebenso wie in den anderen Ausstellungen in Weimar und Gotha auf den Künstlern Cranach – beziehungsweise deren Werkstatt.

Hamburg - Anläßlich des 25-jährigen Jubiläums wird bis zum 12. Juli 2015 in den frisch renovierten Deichtorhallen in Hamburg die Ausstellung „Picasso in der Kunst der Gegenwart“ gezeigt. Originale des spanischen Malers selbst befinden sich nicht unter den rund 200 Arbeiten, sondern es handelt sich lediglich um Kopien, Reflexionen und Interpretationen von etwa 90 verschiedenen zeitgenössischen wie auch modernen Künstlern, die sich an Werk und Person Pablo Picassos abarbeiten. Jedoch wird selbst unter diesen Künstlerkreisen dem Spanier nicht nur uneingeschränkte Bewunderung zuteil. Intendant Dirk Luckow bezeichnet die Schau als die komplexeste in der Geschichte der Deichtorhallen.

Maastricht - Die 1989 als Kunstmesse für Altmeister gegründete TEFAF hat noch dieses Wochenende, konkret am 21. März von 11.00 bis 19.00 Uhr und tags darauf von 11.00 bis 18.00 Uhr im Maastricht Exhibition & Congress Centre geöffnet.

Dresden - Fast zwanzig Jahre lebten und schufen die beiden berühmten Maler der Romantik Caspar David Friedrich (1774-1840) und der aus Norwegen stammende Johan Christian Dahl (1788-1857) in Dresden. Beide verband eine enge Freundschaft. Zum ersten Mal widmet sich eine Ausstellung im Albertinum nun den herausragenden Werken der beiden im Kontext ihrer Freundschaft.

Wien - Entsprechend einer Empfehlung des staatlichen Kunstrückgabebeirats wird Österreich das Gemälde des Wiener Jugendstilkünstlers Gustav Klimt nicht an die Erben eines vormaligen jüdischen Besitzers zurückgeben.

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